Pizzateig neapolitanische oder römischer Art

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Es gibt zwei große Pizzaschulen in Italien:

die neapolitanische, die auf etwas dickeren, fluffigeren Teig setzt,
und die römische, die dünnere, knusprigere Pizzen fabriziert.

Neapolitanischer Teig wird nur aus Mehl, Wasser, Hefe und Salz gefertigt, während römischem Teig etwas Olivenöl und manchmal Zucker zugesetzt wird.

Welche auch immer gewählt wird: Es schadet nie, kurz vor und/oder nach dem Backen noch einen Schuss Olivenöl darüber zu gießen.

Für die Tomatensoße einfach eine Dose Schältomaten mit  Knoblauch, Salz, Pfeffer, etwas Zucker, Basilikum und Oregano kalt pürieren, nicht kochen.

Bei den Auflagen ist weniger oft mehr.
Man beschränkt sich am besten auf zwei bis vier richtig gute Zutaten.

RÖMISCHER TEIG

Zutaten: (Für 4 mittelgroße Pizzen)

  • 500 g Mehl
  • 10 g Salz
  • 10 g Zucker
  • 7 g Trockenhefe
  • 25 ml Olivenöl
  • 330 ml Wasser
  • Hartweizengries zum formen

Zubereitung:

Mehl, Salz Zucker und Hefe gut durchrühren. Wasser zugießen und in einer Küchenmaschine mit dem Knethaken so lange kneten, bis die Zutaten zu einem Teig zusammenkommen (etwa 5 Minuten). Das Olivenöl zugießen und so lange weiterkneten, bis sich ein geschmeidiger Teig gebildet hat (auf mittlerer Geschwindigkeit etwa 15 bis 20 Minuten). Mit Klarsichtfolie bedecken, in den Kühlschrank stellen und 24 Stunden rasten lassen.

NEAPOLITANISCHER TEIG

Zutaten: (Für 4 mittelgroße Pizzen)

  • 500 g Mehl
  • 10 g Salz
  • 7 g Trockenhefe
  • 330 ml Wasser
  • Hartweizengries zum formen

Zubereitung:

Mehl, Salz und Hefe gut durchrühren. Wasser zugießen, mit den Händen gerade so lange bearbeiten, bis sich ein Teig gebildet hat und alles Wasser absorbiert ist. Mit Klarsichtfolie bedecken und bei Zimmertemperatur 8–10 Stunden gären lassen. In den Kühlschrank stellen und 48 Stunden rasten lassen.

FÜR BEIDE TEIG VARIANTEN

2 Stunden vor dem geplanten Backen herausnehmen und in Portionen von etwa 200 g teilen.
Flachdrücken, jede der vier Teigseiten einmal zur Mitte schlagen. Den Teig umdrehen, mit der flachen Hand gegen die Tischplatte drücken und mit Kreisbewegungen eine Kugel formen.
Ein Backblech mit Backpapier belegen, die Teigstücke darauf verteilen, mit Klarsichtfolie bedecken und etwa 1,5 Stunden gehen lassen.

Arbeitsfläche mit viel Hartweizengrieß bestreuen. Teig mit Nudelholz rund ausrollen, dann hochheben und auf die Fingerknöchel legen. In Drehbewegungen hängend langsam größer machen.

Mit etwas Geschick, Übung und kreisenden Bewegungen wird die Teigflade von Mal zu Mal runder und schöner.

Tomatensauce mittig auf die Pizza auftragen und in kreisrunden Bewegungen mit der Kelle über die komplette Pizza verteilen. Nicht zu viel auftragen! Eine gute Pizza sollte man nicht in Tomatensoße ertränken. Wenn einzelne Teigbereiche keine Soße abbekommen, macht das überhaupt nichts. Lieber etwas weniger als etwas mehr.

Pizza nach belieben belegen.

Den Backofen auf Höchststufe vorheizen! Pizza auf das heiße Backblech legen (mit Backpapier ist das einfacher), bereits nach 3 – 4 Minuten ist die Pizza fertig und kann genossen werden.

 

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